Um die aktuelle Debatte um Teilzeitstellen aufzufassen, hat die Landeselternschaft ein Anschreiben verfasst, um auf die spezielle Situation der Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen aufmerksam zu machen. Dieses Anschreiben richtet sich an alle Unternehmensverbände, Industrie- und Handelskammern, Medienvertreter und Sonstige, die momentan nach einer besseren Kinderbetreuung verlangen, denen aber gänzlich unbekannt ist, dass bei Kindern mit erhöhten Förderbedarf die Kinderbetreuung direkt nach dem Kindergarten endet.
Denn immer noch müssen wir feststellen: an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige und körperlich-motorische Entwicklung gibt es keine Ferienbetreuung. Zudem macht die flächendeckenden Unterrichtsverkürzung ein Arbeiten in Vollzeit, teils gar in Teilzeit, unmöglich.
Wir wollen die nach Fachkräften suchenden Unternehmen auf unsere Situation aufmerksam machen, denn: Wir sind hier und wir sind Viele! Wir Eltern haben die unterschiedlichsten Qualifikationen und brauchen endlich die Rahmenbedingungen, um frei und bedarfsgerecht wirtschaften zu können.