Treffen der Landeselternschaft der Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige und körperlich-motorische Entwicklung in Nordrhein-Westfalen mit Frau Ministerin Feller im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB)

Die Vorsitzende der Landeselternschaft der Förderschulen Dr. Sylvie Jantze und ihr Stellvertreter Steffen Uschmann waren am 25.08.2026 auf Einladung von Ministerin Dorothee Feller im MSB, um nochmals nachdrücklich auf die besonderen Bedürfnisse der Schülerschaft der Förderschulen und die bestehenden Mängel im System aufmerksam zu machen.

Nebst Frau Feller war auch Herr Dr. Dicke als Hauptverantwortlicher der Förder- und Klinikschulen anwesend.

Wie immer wurde unsere erstellte Umfrage zum Thema verlässliche Betreuung vom 02.07.2026 gelobt und als Arbeitsgrundlage für das Ministerium und die Referate anerkannt.

Nach wie vor sollen die Förderschulen in NRW ein fester Bestandteil der Schullandschaft bleiben und dahingehend gestärkt werden, dass ihnen eine zweite Konrektorenstelle bewilligt wird. Dies soll zur Entlastung der Schulleiter*Innen führen. Denn seit dem Jahr 2016 kann ein Anstieg der Schülerzahlen bei den Förderschulen mit dem Schwerpunkt GE von 86% verzeichnet werden. Hier hat das MSB eine Studie in Auftrag gegeben, die die Gründe für diesen unglaublich hohen Anstieg ermitteln soll.

Zudem wurde ein Forschungsgutachten in Auftrag gegeben, dass eruieren soll, wie Schule und Bildung heute und in Zukunft aussehen könnten.

Bezüglich eines unserer Kernanliegen, einer geregelten Ferienbetreuung, zeigte sich die Ministerin interessiert, wo denn konkret die Schwierigkeiten lägen und was es bedeute, 12-14 Wochen bei Berufstätigkeit und voller Betreuung eines Kindes mit Behinderung zu verleben.

Immerhin soll jetzt ein Austausch mit dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und anderen Akteuren stattfinden, die sich bis dato immer gegenseitig den „Schwarzen Peter“ zu schoben.

Für uns als betroffene Eltern heißt das vor allem eins: wir müssen nach wie vor auf eine Besserung unserer Gesamtsituation warten und weiter kämpfen.

Ja, wir werden auf politischer Ebene wahrgenommen, aber nur solange wir direkt , fundiert und klar kommuniziert unsere Anliegen vortragen.

Dabei hoffen wir weiterhin auf möglichst viel Unterstützung aus unserer Elternschaft!